| Schlafhilfen und Schlafumgebung |
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Schlafen lernen
Für Mütter und Väter, denen all diese Tipps nicht helfen, hat der amerikanische Schlafforscher Professor Richard Ferber ein Trainingsprogramm entwickelt. Manchen Eltern erscheint dieses Rezept zu streng und schematisch. Andere kommen damit sehr gut zurecht. Vereinfacht funktioniert es so: Das Kind wird wach ins Bett gelegt. Nach einem kurzen Einschlafritual gehen die Eltern aus dem Zimmer und löschen das Licht. Erst nach drei Minuten kehren sie zurück – auch wenn Euer Sprössling schreiend protestiert. Ihr tröstet Euer Kind, streichelt es vielleicht kurz und verlasst nach zwei, drei Minuten wieder den Raum. So vermittelt Ihr den Kleinen Wärme und Zuneigung, aber auch Entschlossenheit. Das Ganze wird nach einem festgelegten Zeitplan wiederholt, bis das Kind schläft. Der minutiöse, harte Behandlungsplan zeigt oft schon nach zwei bis drei Tagen Erfolg.
Entnommen aus dem Buch: Kleinkinder-ÖKO-TEST-Ratgeber, Parthas Verlag, Martina Arnold |



Mindestens in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes wird es für seine Eltern viele, viele Nächte geben, in denen sie kaum ein Auge zumachen. Das ist völlig normal: Säuglinge haben längere Leichtschlafphasen als Erwachsene. Sie müssen erst lernen, sich alleine über diese Phasen hinwegzuhelfen und ihren Rhythmus zu finden. Aber auch nach dem ersten halben Jahr schlafen Kinder kaum regelmäßig durch.