Warum schreit mein Baby?


Tipps und Informationen aus Buchauszügen

Warum schreit mein Baby?

Folgende Tipps und Informationen zum Thema Kinderwunsch sind Buchauszüge, die uns der Herausgeber, die Egmont vgs verlagsgesellschaft freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
Warum schreit mein Baby?
Die sechs häufigsten Schrei-Gründe
Dreimonatskoliken
Mal schreien lassen?
Weinen - 99 Tipps, wenn Sie mit Ihrem Latein am Ende sind

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Warum schreit mein Baby?  

Gesunde Babys schreien! Nicht immer, aber oft. Babys schreien, um sich Luft zu machen, sich auszudrücken, wahrhaft unsäglichen Hunger kundzutun und manchmal auch aus Langeweile. Für das Schreien eines Babys gibt es mindestens so viele Gründe, wie für das Unwohlsein eines jeden von uns. Das Baby kann sich nicht anders ausdrücken und schreit was das Zeug hält, um dem unerfreulichen Missstand schleunigst Einhalt zu gebieten. Errät man sofort, was das Baby "drückt", wird man prompt mit einer gnädigeren Miene belohnt. Braucht man einen Moment, bis man herausfindet, was den Zorn und die Verzweiflung des kleinen Lieblings ausgelöst hat, muss man manchmal einige Minuten schweißtreibenden Geschreis über sich ergehen lassen.
Sicherlich braucht man eine gewisse Übung, um die unterschiedlichen Bedürfnisse aus dem - für die eigenen Ohren zunächst einheitlich klingenden - Geschrei herauszuhören. Das Baby merkt sofort, wenn man dabei nervös und unsicher wird. Die eigene Unruhe überträgt sich auf das Kind und das führt wiederum zu verstärktem Schreien. Die wichtigste und manchmal am schwierigsten zu befolgende Grundregel lautet: Ruhe bewahren! Das Baby merkt schon, wenn Sie versuchen zu helfen und es verzeiht sicher, wenn Sie mal nicht sofort die richtige Idee haben. Weiterschreien muss es leider trotzdem, denn Sie würden ja sonst glauben, der Schaden sei behoben und sich möglicherweise verfrüht anderen Dingen widmen.

 Auszug aus dem Buch Raus aus dem Baby-Chaos , erschienen im vgs-Verlag


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Die sechs häufigsten Schrei-Gründe  

Gesunde Babys schreien meistens aus den folgenden Gründen:
Hunger oder Durst ...
... erkennt man meistens daran, dass sich das Baby durch Hochnehmen oder Wiegen kurz beruhigen lässt, aber sofort anfängt, die Brust zu "suchen" und kurz darauf weiter schreit oder weint.
Windel ist nass oder voll
Bedürfnis nach Zuwendung
Ein Baby hat ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung. Oft lässt es sich schon durch Hochnehmen und Herumtragen oder beruhigendes Erzählen trösten.
Müdigkeit ...
... erkennt man in der Regel daran, dass das Baby sich nur sehr schwer beruhigen lässt und man das Gefühl hat, es wird mit jedem Ablenkungsversuch noch schlimmer. Das Baby ist dann einfach überreizt und braucht Ruhe.
Die Zähnchen kommen?
Bei einigen Babys ist das so genannte "Zahnen" allem Anschein nach mit Schmerzen oder zumindest mit Irritationen im Kiefer verbunden. Hier scheiden sich jedoch die Geister: Die einen meinen, man macht die Zähnchen für zu viel des Geschreis verantwortlich, die anderen schwören, dass die Babys beim Zahnen häufig wirklich vor Schmerzen schreien.
Schmerzen/Unwohlsein
Wenn Sie den Eindruck haben, Ihr Baby hat Schmerzen oder ist krank, suchen Sie sicherheitshalber eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt auf, nur sie können Krankheiten wirklich feststellen oder ausschließen.
 Auszug aus dem Buch Raus aus dem Baby-Chaos , erschienen im vgs-Verlag


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Dreimonatskoliken  

Schreiattacken, die nicht enden wollen, begleitet von angezogenen Beinchen und einem sich windenden Babykörper treiben Baby und Mutter gleichermaßen zur Verzweiflung. "Klar, dein Kind hat ganz einfach die bekannten Dreimonatskoliken." - So fachsimpeln Eltern, Hebammen, Schwestern, Ärzte gleichermaßen über die ganz individuellen Schreianfälle Ihres Kindes.
Nach neuesten Erkenntnissen sind Blähungen des Babys in der Regel allerdings nicht die Ursache für das Dauergeschrei: nur 10-12 % der Schreibabys (vgl. auch Fries, M.: Schreikinder - Ursachen und Hilfen). haben möglicherweise Verdauungsprobleme. Man geht heute eher davon aus, dass eine Vielzahl von Stressfaktoren für das laute Wehklagen verantwortlich ist. Ein Baby kann vom Tagesablauf überreizt sein, frieren, schwitzen, Schmerzen verspüren.
Manchmal ist es einfach so, dass ein Baby seinen ganzen Frust über das Schreien abbauen muss und dabei vielleicht zu viel Luft schluckt und davon zu allem Übel auch noch Blähungen bekommt (vgl. auch Salis, B.: Warum schreit mein Baby so?).

 Auszug aus dem Buch Raus aus dem Baby-Chaos , erschienen im vgs-Verlag


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Mal schreien lassen?  

Am besten lassen Sie Ihren Säugling entgegen aller Ratschläge und Tipps aus dem Bekanntenkreis nicht "einfach mal" schreien. Die häufig empfohlenen "harten Methoden" entsprechen weder Ihrem eigenen Bedürfnis, noch dem des Babys. Ihr eigener Körper ist in Hochspannung wenn das Kind schreit und das Kind schreit wesentlich intensiver, wenn Sie nicht zu Hilfe eilen. Tante Maria und Onkel Gunnar, die vor 30 Jahren den heute noch verschüchterten Kurt aufgezogen haben, sind keine geeigneten Ratgeber.
Die Schreiintensität und Schreidauer lassen im Normalfall auf längere Sicht nach, wenn das Kleine merkt, dass auf sein Schreien prompt reagiert wird und es nicht immer laut und lange, anhaltend brüllen muss, bis überhaupt jemand kommt. Der Schrei eines Säuglings ist niemals Gängelei, auch wenn man oft versucht ist, es dafür zu halten, es ist immer ein Hilferuf. Er muss selbstverständlich nicht immer etwas Schlimmes zur Ursache haben. Trotzdem ist es sinnvoll, nachzusehen und das Kind zu trösten und hochzunehmen, wenn es im Bettchen oder Laufstall liegt.

 Auszug aus dem Buch Raus aus dem Baby-Chaos , erschienen im vgs-Verlag


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Weinen - 99 Tipps, wenn Sie mit Ihrem Latein am Ende sind  

Es braucht seine Zeit, bis man das Schreien eines Babys richtig zu deuten weiß. Schreit es, weil es Hunger hat, ihm etwas weh tut, weil es müde ist oder einfach nur aus Langeweile? Und wie beruhigt man es am besten?

99 praktische Tipps von Baby erprobten Eltern helfen Ihnen, Ihr quengelndes Kleines besser zu verstehen - und vor allem, es zu beruhigen.

Geheimwissen für jede Lebenslage: von Koliken bis zum Zahnen.

Leseprobe

   SOS Kinderzimmer! - Weinen , erschienen im vgs-Verlag