Naturheilmittel für Babys und Kleinkinder


Bei vielen Krankheiten und Beschwerden lassen sich gerade bei Kleinkindern und Babys als Alternative zu chemischen Medikamenten sehr wirkungsvoll Heilpflanzen und Naturheilmittel einsetzen, denn sie bergen oft weniger Gefahren von Nebenwirkungen und unterstützen den Körper sanft mit natürlichen Wirkstoffen. Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass auch diese natürlichen Wirkstoffe richtig angewendet und dosiert werden müssen und bei erheblichen Beschwerden unbedingt der Arzt zurate gezogen werden sollte.

Beliebtes Einsatzgebiet Atemwegsbeschwerden
Sehr bewährt sind Naturheilmittel bei leichten Erkältungen und Bronchitis. Kamille beispielsweise wirkt nicht nur entzündungshemmend und krampflösend, sondern auch beruhigend. Als Tee oder auch als Zusatz bei Inhalationen kann er seine Wirkstoffe entfalten. Auch Thymian wirkt krampflösend und erleichtert die Schleimlösung bei Bronchitis. Fenchelhonig ist ein viel genutztes Mittel bei Erkältungskrankheiten und nutzt die entkrampfende und antiseptische Kraft seines ätherischen Öles.

Der kleine Bauch macht oft Beschwerden
Wer jetzt aufhorcht und meint, dass er Fenchel aber bei Störungen des Magen-Darm-Bereiches einsetzt, hat ebenso Recht: Fenchelsamen werden gerne zur Zubereitung eines Tees bei Verdauungsbeschwerden empfohlen. Geht es weniger um Krämpfe und Bauchweh, sondern ums Erbrechen, leistet die Pfefferminze wertvolle Dienste. Ein Tee, der aus Pfefferminzblättern aufgebrüht wird, beruhigt den kindlichen Magen und hat außerdem antibakterielle Wirkung.

Teebaumöl gegen Kopfläuse
Im Kindergartenalter wird fast jeder einmal mit dem Thema Kopfläuse konfrontiert. Sie sind nicht nur lästig, sondern auch sehr hartnäckig. Statt mit starken chemischen Mitteln kann man sie auch mit ganz natürlichen Wirkstoffen bekämpfen: Teebaumöl, das einem milden Shampoo zugesetzt wird oder zusammen mit etwas destilliertem Wasser und Alkohol ein Haarwasser ergibt, leistet entlausende Hilfe. Ein paar Tropfen davon als Waschzusatz sorgen zudem für die nötige Desinfektion der Wäsche.

Warzen erfolgreich mit Thuja oder Schöllkraut bekämpfen
Wenn Viren in die äußere Hautschicht eindringen, kommt es manchmal zu hässlichen und manchmal auch schmerzhaften Warzenbildungen. Sie pflanzen sich auch gerne fort, wenn man ihnen nicht rechtzeitig Einhalt gebietet. Die giftige Wirkung der Thuja lässt sich dabei positiv anwenden. Wird Thujalösung regelmäßig ein- bis zweimal täglich auf Warzen aufgetupft, haben sie kaum eine Chance. Ebenso ist das Schöllkraut beim Kampf gegen Warzen ein häufig genutztes Heilkraut. Es enthält in seinen Stängeln eine scharfe, weißliche Milch, die auf die Warzen aufgetupft wird und so ihre giftigen Kräfte einsetzt. Aber Vorsicht: Für Babys, die ihre Finger und Hände noch häufig in den Mund stecken, ist diese Behandlung nicht geeignet!