Trinken


Fragt bei Eurem Wasserversorger nach der Wasseranalyse. Wenn der Nitratgehalt unter 50 mg pro Liter, besser noch unter 20 mg pro Liter liegt, könnt Ihr das Leitungswasser zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwenden. Allerdings sollten in Eurem Haus keine alten Bleirohre oder neue Kupferohre verlegt sein. Lasst das Wasser min. 1 Minute laufen und kocht es dann ab. Ansonsten könnt Ihr auch Mineralwasser mit dem Zusatz "für Säuglingsnahrung geeignet" verwenden. Dieses enthält höchstens 20 mg Natrium, 10 mg Nitrat, 0,02 mg Nitrit, 1,5 mg Fluorid, 240mg Sulfat und 0,2 mg Mangan pro Liter.

Wenn Ihr mit der Beikost beginnt, solltet Ihr darauf achten, dass Euer Kind genügend Flüssigkeit erhält. Geeignet sind Tees, abgekochtes Wasser, Mineralwasser oder verdünnter Saft. Beim Tee solltet Ihr darauf achten, dass dieser keinen Zucker oder Zuckeraustauschstoffe, auch keine Maltose enthält. Der Tee sollte nach Möglichkeit auch nur aus einem oder wenigen Kräutern bestehen. Ein Baby benötigt etwa 250-400 ml Flüssigkeit zusätzlich zu Milch, Obst und Brei. Nur an heißen Tagen, bei Fieber oder Durchfall sollte es mehr sein. Am besten trinkt das Kind zwischen den Mahlzeiten und nach Möglichkeit nicht direkt davor. Die Flasche sollte dem Kind nicht zum Dauernuckeln überlassen werden.
Solange nach jeder Mahlzeit noch gestillt wird, reicht dies als Flüssigkeit. Das Kind trinkt, wenn es Durst hat.